Blässhuhn

Man sagt, da wo es Wasser gibt, gibt es auch Blässhühner. Ein häufiger Gast an Seen und Teichen, der nichts mit Hühnern zu tun hat. Das Blässhuhn wird daher auch oft als Blässralle bezeichnet, weil es zur Familie der Rallen gehört. Ein anderer einigermaßen häufiger Vertreter dieser Gruppe wäre zum Beispiel das Teichhuhn.

Während wir uns im November mit Baden noch schwer tun, ist das für Enten & Rallen kein Thema. So wie hier beim Blässhuhn, das gerade im Wasser plantscht.

Das Blässhuhn durchläuft beim Heranwachsen eine interessante Entwicklung des Gefieders. Als Dunenjunge (Pulli) haben sie eine dunkle Grundfärbung mit sehr vielen gelben, orangen und roten Flusen am Kopf (manche haben vielleicht auch Flusen IM Kopf). Mit dem Jugendgefieder bekommen die Jungvögel (Juvenile) viel weiß und grau ab – die sieht man auf den Fotos.

Als Erwachsene (Adulte) haben sie dann wieder ein ganz anderes aussehen, so wie wir es kennen vom Blässhuhn: Schwarzes Gefieder, blassrosa Schnabel, Blässe an der Stirn und rote Augen.

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