Zutrauliches, blaues Wildtier ;)

Oft ist es so, dass sie an einem hektisch vorbeizischen: Die Bläulinge. An eine Bestimmung ist dann nicht zu denken. Aber auch, wenn sie mal sitzen, ist es nicht immer leicht sie zu betrachten oder zu fotografieren. Sie sind echt klein und man muss sich sehr nah und vorsichtig nähern. Damit kommen wir zur Geschichte hinter den Fotos:

Ich hatte diesen Bläuling nun vor mir auf dem Weg sitzen und habe mich langsam genähert. Als er aufflog, habe ich still gestanden, damit er evtl vor mir in der Nähe wieder landet. Er kam dann aber näher als gedacht, denn er ist auf meinem Auslösefinger auf der Kamera gelandet! Unglaublich

Aufgeregt hatte ich meine Freundin zu mir gerufen und sie war dann gleich das nächste Anflugziel des Falters. Bei ihr hat er es sich dann gemütlich gemacht und ich konnte Fotos schießen.

Zur Art: Ich dachte wegen der Unterseite spontan an den Silber(grünen) Bläuling, allerdings in Kombination mit der Oberseite sind wir dann eindeutig auf den Himmelblauen Bläuling gekommen. Diese Art ist in Deutschland in der Rote Liste als “gefährdet” eingestuft.

Was für ein schöner Falter

Frühling in vollem Gange

Heute gibt’s ein ganzes Bündel Fotos vom gestrigen Tage: Frühblüher und 2 bekannte Tagfalter.

Foto 1: Tagpfauenauge

Foto 2: Zitronenfalter (Männchen)

Foto 3: Busch-Windröschen

Foto 4: Duft-Veilchen

Foto 5: Gänseblümchen

Foto 6: Geflecktes Lungenkraut

Foto 7: Gelbes Windröschen

Foto 8: Hohe Schlüsselblume

Foto 9: Kleine Trauben-Hyazinthe

Foto 10,11, 12: Leberblümchen

Foto 13: Persischer Ehrenpreis

Foto 14: Sibirischer Blaustern

Foto 15: Wald-Gelbstern

Foto 16: Wiesen-Schlüsselblume

Foto 17: Winterling

Frühblüher vom Wochenende

Am Wochenende war ich in 2 Habitaten unterwegs, die ersten 4 Fotos waren in einem NSG in der Nähe vom Saaleufer, zwischen vernässten Kiesgruben.Die restlichen Fotos sind aus einem Gebiet mit Kalkböden und Muschelkalkfelsen, umgeben etwas höher gelegenen Laubwäldern.

-Foto 1: Okay, kein Frühblüher, aber als einer der ersten Schmetterlinge ist der Kleine Fuchs definitiv früh. Dieser hier schaut schon ziemlich abgeflogen aus.


-Foto 2&3: Kleines Schneeglöckchen


-Foto 4: Purpurrote Taubnessel


-Foto 5&6: Das Leberblümchen


-Foto 7: Auch hier gab es Schneeglöckchen in voller Blüte zu sehen


-Foto 8&9: Der Winterling kam dort in größerer Anzahl vor.

Sonnige Frühlingswoche

Nach einer langen Durststrecke, was Sonnenschein angeht, hat sich diese Märzwoche ja richtig wie Frühling angefühlt. Hier sind einige Frühlingsarten, die ich am Waldrand und Weidewiesen am Mittwoch finden konnte.

-Foto 1 & 2: 2 Individuen des Kleinen Fuchses. Gleich 5 Individuen konnte ich sicher ausmachen

-Foto 3: (Garten)Krokus

-Foto 4: Persischer Ehrenpreis – ein Neophyt (eingeschleppte Pflanze) aus der häufigen Gattung des Ehrenpreises. Es gibt einige weitere ähnliche Arten wie den Feld-Ehrenpreis und weitere.

-Foto 5: Purpurrote Taubnessel

8 Kulleraugen und eine Wanze

Heute gibt es mal ganz kleine Krabbeltierchen

Foto1 zeigt eine häufige Lederwanze

Foto2 ist wahrscheinlich eine Vierfleck-Kreuzspinne

Die restlichen Fotos zeigen 2 verschiedenen Individuen der (weiblichen) Wespenspinne, die auch Zebraspinne genannt wird.

Viele verschiedene Libellen aus diesem Sommer

Heute gibt es mal andere Insekten, nämlich Libellen. In der Form wie wir sie heute kennen gibt es sie bereits seit ca. 200 Mio Jahren! (einige Urformen sogar noch viel länger)

Libellenbestimmung ist auch immer nicht ganz einfach, manchmal liegen die visuell erkennbaren Unterschiede in einem einzigen Segment bei einer Musterung. Zudem sind Weibchen und junge Libellen auch noch anders gefärbt.

Foto 4&6 habe ich mit einem manuellen Focus-Stacking in Photoshop erzeugt, um einen größeren Schärfebereich abzubilden: 2 leicht verschieden fokussierte, ansonsten exakt gleiche Fotos, übereinandergelegt und entsprechende Stellen überblendet.

Fotos 1+2 zeigt das gleiche Individuum einer Becher-Azurjungfer (Gemeine Becherjungfer)

Fotos 3+4 zeigen jeweils ein anderes Individuum der Blutroten Heidelibelle

Fotos 5+6 zeigen das gleiche Individuum einer Großen Heidelibelle – ein Weibchen (ich hielt es erst für eine Gemeine Heidelibelle, wurde aber korrigiert)

Fotos 7+8 zeigen jeweils ein anderes Individuum des Großen Blaupfeil

Fotos 9+10 zeigen jeweils das gleiche Individuum eines weiblichen Spitzenflecks

Ein prächtiger Admiral

Der Admiral ist ein farbenroher und kontrastreicher Tagfalter, der auch relativ bekannt ist. Was einigen vielleicht nicht so bekannt ist: Der Admiral gehört zu den Wanderfaltern: Eine Generation zieht im Herbst in südlichere Gefilde.

Früher war das der Mittelmeerraum mit einer Strecke über die Alpen. Bedingt durch die Klimaerwärmung haben sich die Wanderungen verkürzt, sodass unsere Admiral nur bis nach Süddeutschland oder Frankreich ziehen. Das faszinierende: Angekommen am Zielort legen die Weibchen ihre Eier ab und sterben. Die junge Generation zieht dann, nach der Metamorphose, wieder in den Norden.

Hättet ihr das so kleinen und fragil wirkenden Tierchen zugetraut? Beeindruckend.

Gerangel an der Nektar-Bar – viele Falter

Heute noch einmal ein Schwung aktueller Schmetterlings-Fotos.


Foto 1 zeigt einen Kaisermantel, männlich

Foto 2 ist der kleine Fuchs


Foto 3&4 der Russische Bär, der auch den Zweitnamen “Spanische Flagge” trägt. Übrigens ist dieser zwar ein Nachtfalter, aber auch am Tag aktiv.

Foto 5 ist ein Weißling und zwar einer der Schmalflügel-Weißlinge. Das Artenpaar Senfweißling und Tintenfleck-Weißling lässt sich anhand von Äußerlichkeiten nicht näher bestimmen.

Die letzten beiden Fotos zeigen den gleichen Falter: Nämlich das Tagpfauenauge! Auf dem vorletzten Bild könnte man vll noch an verkohlte Baumrinde denken, tatsächlich ist dies die Unterseite der Flügel vom Tagpfauenauge.

Heute nicht nur Tagfalter mit dabei

Bei Schmetterlingen denkt man meist an die bunten Tagfalter, also Arten, die tagsüber aktiv sind. Dabei gehören auch Nachtfalter wie die Familie der Spanner oder aber auch die Motten alle zu den Schmetterlingen.

Falter Nr.1 ist ein Vertreter der Spanner, genauer gesagt ein Braunbinden-Wellenstriemenspanner. Die Fotos 1-3 zeigen 2 verschiedene Individuen mit einer jeweils anderen Grundfärbung.

Falter Nr.2 zeigt eine Gespinstmotte und ist bei Gärtnern wie bei Landwirten aufgrund ihrer Gespinste an den jeweiligen Pflanzen nicht so beliebt. Welche Gespinstmotte das ist, lässt sich schwer bestimmen. Am wahrscheinlichsten ist wohl die “Pflaumen-Gespinstmotte” – da dort auch viele Zwetchgen waren.

Falter Nr.3 ist ein Graubindiger Mohrenfalter. Die Mohrenfalter machen es einem bei der Bestimmung auch nicht immer ganz einfach Auf dem ersten Foto saß ein Individuum auf einer Sitzbank, das andere Foto zeigt ein anderes Individuum mit geöffneten Flügeln.

Falter Nr.4 ist das Große Ochsenauge, was man überall entdecken kann.

Perlmutt- Dickkopf- und Schachbrettfalter

Meine Falterfotos aus dem August gehen noch nicht zur Neige

Heute dabei: Wiedermal ein anderer der Perlmutterfalter, ein Feuriger Perlmutterfalter. Er besitzt sehr große Ähnlichkeit mit dem Mittleren Perlmutterfalter, bin aber doch einigermaßen sicher, dass es sich um den Feurigen handelt. Auch hier spielen Details auf der Flügelunterseite eine große Rolle bei der Bestimmung.

Als nächstes ein Dickkopffalter und zwar der Rostfarbige Dickkopffalter.

Zum Schluss noch ein Klassiker sozusagen: der häufige Schachbrettfalter.