Gartenrotschwanz

Heute zeige ich euch den nicht (mehr) ganz so häufigen Gartenrotschwanz. Im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten mag er, als Vogel, der ursprünglich wohl primär in lichteren Wäldern vorkam, vor allem älteren Baumbestand.

Der Gartenrotschwanz ist ein Halbhöhlenbrüter, also baut seine Nester gerne in hohle Strukturen mit größerer Öffnung. Treffen kann man ihn heutzutage vor allem an Streuobstwiesen, gut strukturierten Parks und in den namensgebenden Gärten, falls diese keine ökologische Wüste sind, was leider heutzutage häufig der Fall ist.

Spätestens ab September müssen wir uns jedenfalls erst einmal von ihm verabschieden, denn er ist nicht nur Zugvogel – sondern auch ein Langstreckenzieher, den es bis in die Sahelzone Afrikas treibt.

Das markante Männchen vom Gartenrotschwanz lässt sich gut erkennen. Bei den Weibchen der beiden heimischen Rotschwanz-Arten muss man schon etwas genauer hingucken (oder auf die Rufe achten).

Hier lässt sich zumindest eine leichte Orangetönung im Bauchgefieder erkennen, während das Hausrotschwanz-Weibchen dort etwas dunkler und nur bräunlich ist.

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