Mönchsgrasmücke mit Frisur

Die Mönchsgrasmücke ist ein recht häufiger kleiner Vogel, welcher in Wäldern, Parks und (heckenreichen) Gärten vorkommt. Witzig ist wie sich das Aussehen des kleinen Vogels verändert, je nachdem, ob er seine Haube (wie glatt gegelt) anlegt oder aufstellt.

Hier sieht man 2 verschiedene Männchen. Bei den weiblichen Mönchsgrasmücken ist der Kopf braun statt schwarz gefärbt.


Sehr interessant ist ebenfalls, dass der Gesang dieser kleinen Vögel sehr an den Gesang der Amsel erinnert.

Aus dem Harz

Heute gibt es mal wieder etwas aus dem Harz: Von unserer Wanderrunde bei Rotheshütte/Vogelherd.

Goldammer eskaliert

Eine Goldammer vom Sommer. Auf dem letzten Foto sieht man auch schön, wie diese kleinen Vögelchen ihren Schnabel unglaublich weit aufreißen, um völlig zu eskalieren.

Bei den ersten 3 Fotos war der Himmel so konturlos, dass ich einen anderen von einer Aufnahme einige Tage später genommen und eingefügt habe.

Rabenkrähe mit Knopfaugen

Schaut euch diese Knopfaugen an – ist sie nicht herzallerliebst? Es handelt sich um 2 Individuen der Rabenkrähe.


Umgangssprachlich werden ja allerhand Begriffe wie Rabe oder Krähe durcheinandergewürfelt, deshalb bringe ich mal etwas Licht in die Sache unserer schwarzgefiederten Freunde. Dies hier ist die Rabenkrähe, nicht zu verwechseln mit dem waldbewohnenden und viel größeren Kolkraben.

Streng genommen ist diese Art hier eine Aaskrähe. Die schwarze Morphe, wie hier auf den Fotos, bezeichnet man als Rabenkrähe und kommt westlich der Elbe vor. Die Morphe mit grau-beiger Befiederung bezeichnet man als Nebelkrähe und diese kommt eher östlich der Elbe vor. In Städten wie Leipzig oder Berlin (oder anderen, welche ungefähr bei diesem Längengrad liegen) hat man das Glück, beide Morphen sehen zu können. Weiter östlich bzw westlich davon, nur die jeweils dort heimische.


Die Taxonomen haben lange darüber gestritten, ob man sie nicht zumindest als separate Unterarten führen sollte. Studien haben allerdings gezeigt, dass sich beide Morphen problemlos miteinander verpaaren können und noch wichtiger: genetische Untersuchungen haben ergeben, dass für das unterschiedliche Aussehen tatsächlich nur wenige einzelne Gene verantwortlich sind. Also bleibt es dabei: Rabenkrähe und Nebelkrähe sind 2 Morphen der gleichen Art, der Aaskrähe.