Wer kichert da im Baum?

Wenn dieser noch junge Grünspecht sich nicht durch sein arttypisches “Gekicher” bemerkbar gemacht hätte, wäre er mir oben im Baum sicher nicht so schnell aufgefallen. Ansonsten sieht man Grünspechte auch recht häufig am Boden, vor allem auf Wiesen, da sie dort nach Ameisen suchen, welche sie liebend gern vertilgen.

Drosselparty

Neben der Wacholderdrossel und der allseits bekannten Amsel, gesellt sich auf den heutigen Bildern noch ein wesentlich seltenerer Vogel dazu: Die Rotdrossel.

Auch sie brütet im hohen Norden und zieht im Winter in den Süden. Im Gegensatz zur Wacholderdrossel bleibt sie allerdings nur sehr selten hier, sondern zieht weiter bis nach Südeuropa – sie ist ein Durchzügler. So kann man die Rotdrossel meist nur auf der Durchreise erwischen, wenn sie hier rastet und, wie hier auf den Fotos, mit anderen Drosseln auf Futtersuche geht.

Schön wie die 3 Drosseln wie aufgereiht brav in einer (Fokus)Linie beisammenstehen und man sie gemeinsam sehen kann

Türkentaube

Es gibt in Deutschland neben der allseits bekannten Stadt – und der Ringeltaube, noch andere Tauben. Eine davon ist die Türkentaube, welche, der Name deutet es bereits an, ursprünglich aus dem Orient stammt und sich in den letzten Jahren weiter gen Westen bis zu uns ausgebreitet hat. Die Art wurde nicht etwa versehentlich oder absichtlich eingeschleppt, sondern hat ihr Habitat selbst erweitert.

Sie hat ein wirklich hübsches Gefieder und ist sowohl vom Ruf, als auch vom Gesang her, schnell von anderen Tauben zu unterscheiden.

Noch mehr Wintergäste

Wir haben in Deutschland auch einen Brutbestand an Wacholderdrosseln, auch wenn man sie nicht so oft zu Gesicht bekommt wie andere Drosseln, bspw. die Amsel oder Singdrossel.

Im Winter dagegen bekommt man mitunter ganze Trupps zu Gesicht, denn es kommen weitere Wacholderdrosseln aus dem europäischen Norden zu unseren dazu, um hier zu überwintern.