Am Knuspern

Hier macht sich eine kleine Sumpfmeise gerade über Fichtenzapfen her. Auch akrobatische Höchstleistungen scheut sie nicht.

Wir erinnern uns: Die Sumpfmeise ist ein typischer Waldbewohner. Ihr naher Verwandter, die Weidenmeise, ist dort eher nicht anzutreffen. Durch das schöne Sonnenlicht kann man hier auch eines der Unterscheidungsmerkmale ganz toll erkennen: die glänzende Kopfbefiederung, welche bei der Weidenmeise matt ist.

Abflugbereit

Eine Blaumeise kurz vor dem Abflug. Da ich einige niederländische Nest-Webcams schaue (https://www.vogelbescherming.nl/beleefdelente), ist mir auch ihr sehr witziger niederländischer Name bekannt: Pimpelmees

Schwerfälliger Flieger

Wenn sie gemütlich auf dem Wasser schippern, wirken sie richtig klein und entenhaft. Wenn die Kormorane dann versuchen ihre großen Körper in die Luft zu erheben, sieht es schon etwas schwerfällig aus. Kein Wunder, hat sich ihre Physiologie doch vor allem an die Jagd Unterwasser angepasst. Dort zeigen sie wahrlich unglaubliche Fähigkeiten:

Sie können locker eine halbe bis zu eineinhalb Minuten unter Wasser tauchen und dort eine Tiefe von bis zu 30m erreichen. Wenn sie auf Jagd gehen, sieht man sie dann an einer Stelle untertauchen, dann sind sie erst einmal weg und tauchen unvermittelt wieder ganz woanders wieder auf.

Der andere Baumläufer

Wir hatten hier bereits den häufigeren der beiden Baumläufer (Gartenbaumläufer), heute gibt es seinen etwas weniger häufigen “Kumpel”, den Waldbaumläufer, zu sehen.

Zugegeben, auf den ersten Blick ist es schwer Unterschiede zu erkennen. Aber es gibt sie: Zu den recht unsicheren Bestimmungsmerkmalen zählen der hellere Bauch, der Überaugenstreif und die längere Hinterzehenkralle des Waldbaumläufers. Viel besser zur Unterscheidung sind aber folgende Merkmale: Der Waldbaumläufer hat einen wesentlich kürzeren und stärker gebogenen Schnabel, die “Treppenstufen” auf der Flügelbinde haben einen steileren und weniger sanften Übergang und vor allem unterscheiden sich beide Baumläufer im Ruf & Gesang. Beide haben eher eine pfeifende, hohe, fietschende Stimme. Die Strophen beim Waldbaumläufer sind allerdings länger und weisen ein sich wiederholendes Muster auf, was beim Gartenbaumläufer nicht der Fall ist.