Der Trommler

Unseren bekanntesten und häufigsten Specht kennt ihr ja alle: Den Buntspecht. Auf den Fotos sieht man ein Weibchen. Dies erkennt man daran, dass sich im Gegensatz zum Männchen kein roter Fleck auf dem Kopfgefieder befindet.

Das Trommeln der Spechte, was man zur Zeit auch oft vernehmen kann, hat übrigens nichts mit der Nahrungssuche oder dem Nestbau zu tun – es dient der Kommunikation und wird von beiden Geschlechtern benutzt. Der Specht sucht sich dafür gezielt einen Ast oder Stamm, der sich als Resonanzkörper eignet und übermittelt damit Informationen zum Revier oder zur Partnersuche. Die Kopfanatomie ist dabei so aufgebaut, dass sich der Specht dabei nicht verletzt (Stoßdämpfersysteme sowie ein fest eingebettetes Gehirn).

LP: ehem. Fokker Werke

Die Fotos hatte ich bis jetzt tatsächlich noch nicht fertig gemacht: Willkommen bei einer Führung durch die ehem. Fokker Werke

Nach dem Vortritt der Dame, nun der Mann

Nach dem Vortritt der Dame, kommt heute Teil 2: Das Männchen vom Erlenzeisig.
Auch hier sieht man wieder einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Auf Foto Nr.1 befindet sich das Männchen gerade im Wechsel vom Schlicht- zum Prachtkleid. Auf den anderen Fotos ist das Prachtkleid schon gut ausgebildet.

Fichtensamen knuspern

Teil 1 vom Erlenzeisig, heute das Weibchen.Wir haben sie auch als Brutvögel in Deutschland, aber im Winter, wenn weitere aus dem Norden bei uns überwintern, hat man noch bessere Chancen sie zu sehen.


Erlenzeisige sind außerhalb der Brutzeit in größeren Trupps unterwegs und fressen Samen aus Früchten verschiedener Bäume. Ihr Name ist schon ein guter Hinweis, wo man sie vor allem im Winter sehen kann: Auf Erlen. Auf den Fotos hier knuspern sie gerade Fichtensamen. Man sieht sie dabei nicht selten auch kopfüber oder unter Zweigen hängen.