Wieder eine Bachstelze

Heute gibt es mal wieder eine Bachstelze – eine sehr fotogene noch dazu. Die auf dem letzten Bild ist übrigens eine juvenile (jugendliche) Bachstelze.

Der Eichelhäher

Eichelhähern kann man in Stadtparks oder Wildtierparks recht nahe kommen, dort sind sie meist an Menschen gewöhnt. In ihrem eigentlichen Habitat allerdings, dem Wald, sind sie sehr scheue Tiere, die den geneigten Wanderer oder Fotografen meist vorher entdecken, bevor er sie. Dies bringen sie dann mit einem lauthals krächzenden: WÄÄHH WÄÄHH zur Geltung – weshalb sie sich ihren Titel “Polizist des Waldes” redlich verdient haben.


Wenn man sie schimpfen hört, ohne dass man selbst der Grund dafür ist, kann es an einem krähentypischen Verhalten liegen: “Sie hassen auf Eulen und/oder Greifvögel. “Hassen” ist ein Begriff der Vogelkunde bzw Falknerei und meint damit, dass Krähen dazu neigen potenzielle Feinde als solche mittels Ruf zu markieren und zu vertreiben. Und dazu zählen die oben erwähnten.


Eichelhäher gehören zu den Krähenvögeln und hier stimmt auch der Name. Sie sammeln gerne vorrätig Eicheln, welche sie dann vergraben und natürlich auch einige davon wieder vergessen. Darüber wiederum freut sich die Eiche, die so ihren Nachwuchs weiterstreuen kann.

Eine weitere interessante Besonderheit ist die Tatsache, dass Eichelhäher zur Parasitenbekämpfung nicht etwa ein Sandbad oder ähnliches nehmen, sondern Waldameisen gezielt provozieren und sich von deren Säure bespritzen lassen!

Mit der Attitüde eines Königs

Ich denke, hier wird klar, warum der Zaunkönig denn auch ZaunKÖNIG heißt: Er schreitet mit emporgestrecktem Schwanz geschäftig auf und ab und ruft trotz der Tatsache, dass er einer unserer kleinsten Vögel ist, so laut, dass es die ganze Umgebung mitbekommt.

Am Oderteich (Harz)

Nach unserer netten Runde um das Torfhausmoor, sind wir noch einige Kilometer weiter gefahren und um den Oderteich herumgewandert. Dort bekommt man einen Eindruck wie Natur tatsächlich aussieht bzw. aussehen sollte: tote herumliegende Bäume, viele wilde Kräuter und eine Menge Insekten. Sehr schön anzusehen waren auch die Wege, welche von Wurzeln durchsetzt waren.