Silberreiher

Die weiße Gartenfigur mit ausfahrbarem Hals

Da steht er mit seinen langen Beinen oben auf der Kiefernspitze, der Silberreiher. Es sieht schon etwas ulkig aus, auch wenn man sich anschaut wie er den Hals anfangs zusammengefaltet hat und dann voll ausfährt


Silberreiher sind in Deutschland typische Wintergäste, mittlerweile mehren sich aber auch die Beobachtungen von Vögeln, die im Sommer hier bleiben und brüten. Sie sind dem Graureiher im Verhalten und Aussehen, vom Federkleid mal abgesehen, recht ähnlich, haben aber einen noch längeren Hals.



Anders als bei seiner nah verwandten trägt der Silberreiher im Prachtkleid keine lange Federtolle, weist aber einen anderen Unterschied auf: Der Schnabel ist schwarz und die Wachshaut (Zügel und Lidring) türkisfarben. Im Schlichtkleid, wie hier, ist der Schnabel dann wieder gelblich und die Wachshaut weist nur noch einen grünlichen Hauch auf.

Da steht er wie ein weißes Z mitten im Wasser – der Silberreiher. Ähnlich seinem nahen Verwandten, dem Graureiher, jagt auch der Silberreiher von einer Ansitzposition oder langsam schreitend, nach Fischen, Amphibien oder kleinen Säugern. Silberreiher waren noch bis vor wenigen Jahren reine Wintergäste in Deutschland, mittlerweile gibt es aber auch einen steigenden Trend von hier brütenden Paaren.

So wie hier im September sieht der Schnabel im Schlichtkleid aus: Gelb mit leicht grünlichem Zügel (Schnabelgrund zwischen Auge und Schnabel). Zur Brutzeit im Sommer ist der Schnabel gänzlich schwarz und die Zügel eher leuchtend türkis.

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